Sie summen und brummen und stechen: Asiatische Tigermücken und Hornissen
Shownotes
In der aktuellen Folge des städtischen Infocasts geht es um gleich zwei invasive Arten: die Asiatische Tigermücke und die Asiatische Hornisse. Außerdem sind das Programm für den Messdi und die Internationale Küche in der Hebelschule Thema.
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00:00:05: Nächster Halt?
00:00:07: Kehl.
00:00:13: Der Infocast, Kehl.
00:00:21: Hallo und herzlich willkommen zum Kehler-Infocast!
00:00:23: Mein Name ist Sascha Noßol und ich fasse heute für euch die Lage in unserer Stadt zusammen.
00:00:27: Lasst uns direkt einsteigen.
00:00:32: In drei Wochen heißt es, noch einmal schlafen und dann ist Messdi.
00:00:35: Vom Himmelfahrtstag bis zum darauffolgenden Sonntag verwandelt sich die Kehler Innenstadt wieder in eine Partymeile mit gleich vier Bühnen auf denen lokale regionale und internationale Musikerinnen und Musiker auftreten.
00:00:47: Das MESTI-Programm ist fertig und daher lässt sich sagen, es ist für jeden etwas dabei.
00:00:52: Die Kill Marketing als Organisatorin des größten Volksfestes der Ortenau hat von den Kindern bis zu den Seniorinnen und Senioren alle Altersgruppen ebenso im Blick.
00:01:00: wieder Umstand zum Tragen kommt, dass den Kill Menschen aus mehr als einhundertzwanzig Nationen leben.
00:01:05: Einer der Höhepunkte des Mestis dürfte der Auftritt der Beatles Revival Band am Samstagabend auf der Hauptbühne werden, aber das ist freilich nur einer der Höhrpunkte.
00:01:13: Was beim Mesti geboten wird erfahrt ihr auf kehl.de.
00:01:16: Dort könnt Ihr euch schon jetzt Euer ganz persönliches Highlight-Programm für den Mesti zusammenstellen!
00:01:21: Wir sehen uns!
00:01:32: Dann empfiehlt sich euch die Internationale Küche in der Hebelschule.
00:01:35: Das Format existiert bereits seit Jahrzehnten und ist ein Angebot der städtischen Gemeinwesenarbeit, damals noch unter dem Namen Sprache geht durch den Magen!
00:01:44: Die Idee dahinter ist nach wie vor dieselbe – Menschen zusammenbringen.
00:01:47: Hinterm Herd lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht nur neue Gerichte sondern auch neue Kulturen, Ernährungsweisen und natürlich neuem Menschen kennen.
00:01:55: Die Internationalle Küche trifft sich das nächste Mal am Donnerstag, April, um achtzehn Uhr in der Hebelschule.
00:02:02: Dann stehen eine Suppe, Pesto und Gnocchi aus Bärlach auf dem Speiseplan.
00:02:05: Appetit bekommen?
00:02:06: Dann solltet ihr euch sputen – die Teilnehmerzahl ist begrenzt!
00:02:10: Anmelden könnt ihr euch per E-Mail an s.studar at statt minus killpunkt.de oder telefonisch unter Null sieben acht fünf eins acht acht zwei vier Null fünf.
00:02:19: Der Selbstkostenpreis beträgt fünf Euro.
00:02:22: Mehr dazu erfahrt ihr auf killpunkt .de.
00:02:26: In der ersten Woche der Pfingstferien entsteht in Goldscheuer ein ganz besonderer Ort, die Kinderstadt.
00:02:31: In dem einwöchigen städtischen Ferienprogramm gestalten acht bis zwölfjährige vom sechsundzwanzigsten bis dreißigsten Mai auf dem Gelände des Jugendtreffs ihre eigene kleine Stadt mit Betrieben, Wahlen und selbst entwickelten Regeln.
00:02:44: Anmelden kann man sich noch bis zum dritten Mai online unter unser-ferienprogrammpunkt.de.
00:02:51: Wer einen der begehrten siebzig Plätze bekommt, wird dann am vierten Mai ausgelost.
00:02:56: Für sechzig Euro warten fünf spannende Tage Mittagessen inklusive.
00:03:00: Familien die für das Bildungs- und Teilhabepaket berechtigt sind können einen Antrag auf Kostenübernahme stellen – mehr dazu auf kil.de.
00:03:09: Genauer beleuchtet Sie summen und brummen und stechen.
00:03:16: Die Rede ist von gleich zwei invasiven Arten Der asiatischen Tigermücke Und der Asiatische Hornisse.
00:03:22: Seit April suchen die tagaktiven Blutsauger und die gefräßigen Hornissen wieder durch die Rheinstadt.
00:03:27: Vielleicht sind Sie euch dabei schon auf die Nerven gefallen?
00:03:30: Die Tigermücke gilt als sehr penetrant- und stechfreudig!
00:03:33: Die asiatische Hornisse fällt insbesondere durch ihre Größe und dunkle Färbung auf.
00:03:37: Mittlerweile gelten beide eingeschleppten Arten in Deutschland also etabliert... Das bedeutet, eine Ausrottung ist eigentlich nicht mehr zu schaffen.
00:03:45: Bei einer Info-Veranstaltung zur Tigermücke am Dienstag, April, faste es der Biologe Arthur Jöst von der Kommunalen Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage kurz Cups so zusammen – wir müssen lernen mit den Tieren zu leben!
00:03:59: Analog gilt das leider auch für die asiatischen Hornissen.
00:04:02: Als Resignation oder Aufgabe ist die Aussage des Schnakenexperten allerdings nicht zu verstehen….
00:04:08: im Gegenteil Das Ziel ist es, die Populationen der Tigermücke wie auch der asiatischen Hondisse zu reduzieren.
00:04:14: Damit wir mit möglichst wenigen dieser Tiere zusammenleben müssen.
00:04:17: Deshalb organisiert die Stadt zusammen mit der Cups Infoveranstaltungen bei denen Bürgerinnen und Bürger aufgeklärt werden, wie sie Brutstätten auf dem eigenen Grundstück im Garten oder auf dem Balkon vermeiden können.
00:04:28: Zudem hat die Stadt einige ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Bürgerservice geschult damit diese wieder die hilfreichen BTI-Tabletten ausgeben dürfen.
00:04:36: Was die Stadt sonst noch gegen die beiden invasiven Arten unternimmt, darüber sprechen wir mit Korra Herrmann, Leiterin der Stabsstelle für nachhaltige Stadtentwicklung und dem städtischen Umweltbeauftragten Gregor Coshate.
00:04:47: Frau Herrmann wie ist aktuell die Lage in Kälien?
00:04:50: Sachen asiatische Tigermücke?
00:04:51: Ja, wir wissen ja durch die Cups dass sich die Population auf jeden Fall erweitert hat.
00:04:56: Wir versuchen durch so Info-Veranstaltungen die Bevölkerung zu informieren aber die Population hat sich auf jeden fall vergrößert.
00:05:03: Wie können Einwohnerinnen und Einwohnern mithelfen um die population in dieser lästigen Stechmücken wieder zu schmälern?
00:05:09: Bürgerinnen und Bürger können sich bei uns im Rathaus also beziehungsweise im Bürgerservice die BTI Tabletten abholen.
00:05:15: Sie können damit ihre Regen schon zum Beispiel impfen oder eben die Tablette auflösen und dann damit einzelne Brutmöglichkeiten bekämpfen.
00:05:25: Dann ist es aber vor allen Dingen auch wichtig, jegliche Spalten alles abzudichten wo irgendwo in ein stehendes Gewässer eine Tigermöcke einfliegen könnte.
00:05:33: In den Jahren- und Jahrzehnten hat der Gemeinderat die Cups mit der Bekämpfung der Tigermückenplage beauftragt.
00:05:41: Inzwischen verfolgt diese Taktik nicht mehr, was unternimmt sie denn sonst noch um ihren Einwohnerinnen im Kampf gegen die Tigermücke zu helfen?
00:06:01: dass die Bürgerinnen und Bürger viel stärker selber mitarbeiten müssen.
00:06:07: Und das findet eben leider dann doch zu wenig statt, aber wir brauchen natürlich um eine effektive, umfassende Bekämpfung hinzubekommen.
00:06:14: Viel mehr aktive Bürger, die die Maßnahmen auch
00:06:16: umsetzen.".
00:06:17: Hinzu kommt, dass sich Betroffene direkt an die Cups wenden und einen vor Ort Termin vereinbaren können – beispielsweise unter www.kabsv.de.
00:06:27: Das ist für die Betroffenen kostenlos Denn die Cups finanziert sich über die Beiträge ihrer Mitgliedskommunen, zu denen seit nineteenhundertsechserneunzig auch die Stadt Kiel zählt.
00:06:36: Ja, genau.
00:06:37: Man muss dann sicher schauen – man kann es nicht in dem Umfang anbieten wie wir's in den Jahren XXIII-angeboten haben.
00:06:43: Da würden wirklich sehr stark die Grundstücke begangen und wurden nach Rotstätten gesucht.
00:06:47: Das ist in diesem Umfang wird das nicht mehr gehen.
00:06:49: aber auf jeden Fall werden jetzt Bürgerinnen und Bürger überhaupt gar nicht mehr wissen wo ihre Tigermückenpopulation herkommen können und sie aber immer noch extrem stark betroffen sind, dann die Cups oder uns eben informieren und wir vermitteln da eben auch.
00:07:02: Gibt es Pläne, den Einwohnerinnen und Einwohnern den Zugang zu BTI-Tabletten zu erleichtern?
00:07:07: Indem die Ausgabe beispielsweise auch in Ortsverwaltungen erfolgt.
00:07:11: Genau!
00:07:11: Wir werden jetzt zusammen mit der CAHPS weitere Mitarbeitende Schulen im Stadtgebiet und dann soll's eben auch in den Orts Verwaltung mit ausgeteilt werden können.
00:07:19: Vielen Dank Frau Herrmann.
00:07:20: Kommen wir auf die asiatische Hornisse zu sprechen.
00:07:22: Herr Koschater wie ist denn derzeit die Lage hinsichtlich der eingeschleppten Hornissenart?
00:07:27: Derzeit haben wir die Situation, dass die Königin der asiatischen Harnisse aus ihrer Winterruhe erwacht sind und nun damit beginnen ihr Gründungsnest zu bauen.
00:07:35: In dieses Gründungsnests legt sie dann ihre ersten Eier ab, aus denen nach ca.
00:07:39: sechs Wochen die ersten Arbeiterinnen schlüpfen.
00:07:42: Das passiert üblicherweise so gegen Mitte Mai.
00:07:45: Die Arbeiterinnen übernehmen dann den Nestbau und halt die Nahrungsversorgung.
00:07:50: Und bauen das Gründungsnest zu einem sogenannten Primärenest aus, und die Königin widmet sich ab diesem Zeitpunkt eigentlich nur auf der Eierablage.
00:07:57: Woran lassen sich Gründungen und Primäreneste erkennen?
00:08:00: Das
00:08:00: Gründungsnest erinnert insbesondere am Anfang in seiner Form einer nach unten hängenden Eisdüte.
00:08:07: Sie hängen sehr häufig in geschützten Bereichen, wie beispielsweise in Schuppen, in Garagen, Carports oder unter Dachvorsprüngen und das häufig auch in sehr geringer Höhe also nicht viel höher als ein Meter.
00:08:20: aber auch in dichten Hecken, wie beispielsweise Kirschlober oder Tuja-Hecken und werden ca.
00:08:26: tennisballgroß.
00:08:27: Was empfehlen Sie Einwohnerinnen und Einwohnern wenn sie Ernest entdecken?
00:08:31: Wer glaubt ein Nest der Asiatische Nenisse entneckt zu haben sollte dies unbedingt der Landesanstalt für Umwelt melden Und dabei ist auch ein Foto obligatorisch.
00:08:41: Dafür gibt es eine eigene Meldeplattform.
00:08:43: Das LUBW überprüft dem Fund anhand des Bildes und meldet zurück ob es sich halt um die invasive Art handelt Und außerdem gibt dann die LOBW wertvolle Empfehlung zum weiteren Vorgehen.
00:08:54: Gerade jetzt ist es wichtig, aufmerksam zu sein und Nester frühzeitig zu melden.
00:08:59: Die Landesregierung empfiehlt Primärnester zwingend entfernen zu lassen aber nur von Profis Insbesondere wenn die Nester bereits zum sogenannten Primärenest ausgebaut wurden.
00:09:10: Das kann man daran erkennen dass sich die ersten Arbeiterinnen auf dem Nest befinden und das entsprechend verteidigen.
00:09:16: Durch die Entfernung dieser Primärenester lässt sich die Ausbreitung der asiatischen Hornisse am wirkungsvollsten ausbremsen, da man auf diese Weise den ganzen Zyklus unterbricht.
00:09:25: Die Asiatische Hornisse gilt seit März-Zw.A.
00:09:28: als etablierte Art.
00:09:29: Seitdem liegt es im Ermessen der Grundstücks und Gebäude Eigentümerinnen und Eigentümer ob sie die Neste auf ihrem Privatgrund entfernen lassen.
00:09:37: Ähnlich wie das bei Wespennestern der Fall ist – was unternimmt die Stadt Kiel?
00:09:40: Die
00:09:40: Stadt entfernt Primärenester und später Filialnester, in denen dann bis zu fünftausend Hornissen leben können auf öffentlichen Flächen wenn von den Insekten Gefahr ausgeht.
00:09:50: Um die Betroffenen zu unterstützen hat die Landesregierung allerdings ein Hilfsprogramm aufgesetzt.
00:09:56: zwischen Mai- und Juli kann eine Nestempfernung mit rund sechzig Euro Bezuschuss werden.
00:10:02: Vielen Dank Herr Koshate.
00:10:03: mehr zur invasiven Arten in der Rheinstadt erfahrt ihr auf kehl.de.
00:10:08: Kehl erleben!
00:10:09: Wenn noch Pflanzen für den Gartensucht ist hier genau richtig.
00:10:12: Im Außenbereich der Mediathek bietet die Arbeitsgemeinschaft Blühen des Kehl am Samstag, April und April von zehn bis zwölf Uhr dreißig wieder eine Pflanzen- und Saatgutbörse an.
00:10:22: Gegen eine kleine Spende können neben Samen und Jungpflanzen auch Gartenzeitschriften und Broschüren mitgenommen werden.
00:10:28: Es ist auch die allerletzte Gelegenheit in der Saatgotbibliothek der Mediateke kostenlos saatgutseltener Sorten auszuleihen.
00:10:35: Mehr dazu gibt es auf kehl.de.
00:10:39: Das Mädchen mit dem roten Ballon eine Tänzerin in den Trümmern der ukrainischen Stadt Butcher.
00:10:43: Die Werke von Banksy tauchen plötzlich irgendwo auf und sind weltweit bekannt.
00:10:48: Nun kommen dreihundert Originalwerke des Street Art Künstlers vom vierundzwanzigsten April bis zehnten Mai ins Straßburger Koopviertel, und damit direkt vor unserer Haustür.
00:10:57: Die Banksies sind Teil des Festivals Kaleidoskopie, des grenzüberschreitenden Lebens- und Arbeitsorts KaleidoScope dessen Partnerin die Stadt kehlest – auch das Festival ist einem Besuch wert!
00:11:08: Mehr dazu auf kehl.de.
00:11:11: Das letzte Passrellkonzert der Saison bestreitet am Dienstag, April, um zwanzig Uhr ein ganz besonderes Duo auf der Stadthallenbühne.
00:11:19: Als Duo Resonando präsentieren der venezolanische Violinist und Sänger Alejandro Carrillo und der deutsch-portugiesische Gitarist und Komponist Fabian Zeller ein einzigartiges Repertoire und spielen moderne Interpretationen folkloristischer Musik aus – Venezuela und Brasilien genauso wie Tango Nuevo, Latin Jazz & Classic.
00:11:39: Auch Eigenkompositionen sind dabei.
00:11:41: Tickets gibt´s zum Preis von sechzehn Euro, ermäßigt elf Euro, zuzüglich Gebühren bei allen Reservis-Vorverkaufsstellen und online unter www.OrtenauKultur.de.
00:11:53: Und zum Schluss danken wir euch fürs Zuhören und sagen bis zum nächsten Mal.
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